Vielleicht liebst du den Gedanken an feminine Kleidung, vielleicht besitzt du längst eine gut gefüllte Garderobe oder vielleicht möchtest du gerade erst herausfinden, was diese Seite in dir eigentlich bedeutet. Ein eindeutiges Schema gibt es dabei nicht. Crossdressing und feminine Selbstdarstellung können für verschiedene Menschen ganz unterschiedliche Dinge sein.
Dieser Sissy Test nimmt das Thema deshalb mit einer Mischung aus Neugier und Augenzwinkern auf. Er soll dir keine Identität vorschreiben, sondern zeigen, wie stark und auf welche Weise du deine feminine Seite momentan auslebst.
Dein „Level of Sissification“: Der große Sissy-Test
Wie feminin ist deine Garderobe? Wie wichtig sind dir Make-up und Styling? Bleibt deine feminine Seite ein privates Vergnügen oder zeigst du sie inzwischen auch anderen? Der folgende Test betrachtet mehrere Bereiche und ordnet deine Antworten am Ende einem von sieben Sissy-Typen zu.
Selbsttest
Sissy Test: Welche Sissy bin ich?
Wie viel Raum gibst du deiner femininen Seite – und wie lebst du sie aus? Dieser spielerische Selbsttest ordnet deine Antworten einem von sieben Sissy-Typen zu.
Der Test ist zur spielerischen Selbsteinschätzung gedacht. Er bestimmt weder deine Geschlechtsidentität noch deine sexuelle Orientierung.
Frage 1
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Dein Ergebnis
Dein Sissy-Typ
Nimm das Ergebnis als Einladung zum Nachdenken, nicht als Etikett. Du entscheidest selbst, welche Begriffe sich für dich stimmig anfühlen.
So funktioniert der Sissy-Test
Der Test besteht aus mehreren Fragen zu deinem tatsächlichen Umgang mit Feminität. Dabei geht es weniger darum, was du theoretisch attraktiv oder spannend findest. Aussagekräftiger ist, welchen Platz deine feminine Seite in deinem wirklichen Leben einnimmt.
Bei jeder Frage wählst du die Antwort, die momentan am besten zu dir passt. Hinter den Antworten steckt eine interne Gewichtung. Diese bleibt bewusst unsichtbar, denn du sollst nicht versuchen, auf ein bestimmtes Ergebnis hinzuarbeiten.
Wie viel Raum Feminität in deinem Leben hat
Eine der wichtigsten Fragen ist zunächst ganz einfach: Wie präsent ist deine feminine Seite überhaupt? Für manche beginnt alles mit gelegentlichen Gedanken oder dem Wunsch, einmal bestimmte Kleidung auszuprobieren. Andere crossdressen seit Jahren und empfinden diese Seite als festen Bestandteil ihres Lebens.
Beides kann stimmig sein. Es gibt keinen vorgeschriebenen Punkt, an dem aus Neugier plötzlich eine „echte“ feminine Seite wird.
Kleidung und Crossdressing
Für viele Männer beginnt die Entdeckung ihrer femininen Seite mit Kleidung. Das können Dessous sein, ein Kleid, ein Rock, eine Bluse, Strumpfhosen oder ein Paar Schuhe, das man im Herrenregal eher selten findet.
Der Test berücksichtigt deshalb, wie häufig du feminine Kleidung trägst und wie bewusst du dich mit deinem Stil beschäftigst. Wer gerade erst ein einzelnes Kleid besitzt, befindet sich dabei naturgemäß an einem anderen Punkt als jemand, der längst zwischen verschiedenen Outfits für unterschiedliche Anlässe wählen kann.
Make-up, Haare und Beauty
Crossdressing hört für viele nicht beim Anziehen auf. Make-up, Perücke oder Frisur, gepflegte Nägel, Schmuck und andere Details können aus einem Outfit erst das Gesamtbild machen, nach dem man gesucht hat.
Andere verzichten dagegen fast vollständig darauf. Auch das ist völlig legitim. Nicht jeder feminine Ausdruck muss aus einem kompletten Styling bestehen.
Dein eigener femininer Stil
Am Anfang wird häufig vieles ausprobiert. Ein bisschen elegant, ein bisschen sexy, vielleicht sehr girly und beim nächsten Versuch wieder deutlich zurückhaltender.
Mit der Zeit entwickelt sich bei vielen ein eigener Geschmack. Man merkt, welche Farben funktionieren, welche Schnitte man liebt und ob man sich beispielsweise eher in einem eleganten Kleid oder in einem verspielten Rock mit femininer Bluse wiederfindet.
Einen eigenen Stil zu entwickeln ist häufig ein Zeichen dafür, dass aus bloßer Neugier eine bewusst gelebte Form des Selbstausdrucks geworden ist.
Feminines Auftreten
Feminität lässt sich nicht ausschließlich an Kleidung festmachen. Auch Körpersprache, Bewegungen, Stimme und Gestik können eine Rolle spielen.
Manche Crossdresser achten sehr bewusst darauf, wie sie stehen, gehen oder sitzen. Bei anderen verändert sich das Auftreten fast automatisch, sobald sie ihr feminines Outfit tragen. Wieder andere möchten überhaupt nichts an ihrer Körpersprache ändern.
Der Test bewertet daher nicht, ob du dich „weiblich genug“ bewegst. Er betrachtet vielmehr, wie sehr du selbst Freude daran hast, mit einem femininen Ausdruck zu experimentieren.
Privat oder öffentlich?
Ein großer Unterschied besteht darin, wo die feminine Seite gelebt wird. Viele Crossdresser beginnen ausschließlich zu Hause. Dort gibt es keinen neugierigen Blick und keine Angst davor, plötzlich einem Bekannten über den Weg zu laufen.
Später entsteht bei manchen der Wunsch, das Haus zu verlassen, Gleichgesinnte zu treffen oder zumindest einzelne vertraute Menschen einzuweihen.
Andere möchten ihre feminine Seite bewusst privat halten. Das macht sie nicht weniger bedeutend.
Experimentierfreude
Wie stark reizt dich das Ausprobieren? Manche haben ihren Stil schnell gefunden. Andere können an keinem Kleiderständer vorbeigehen, ohne sich zumindest vorzustellen, wie das betreffende Stück an ihnen aussehen würde.
Die Freude am Experimentieren sagt einiges darüber aus, wie intensiv du dich momentan mit deiner femininen Seite beschäftigst. Sie ist allerdings kein Wettbewerb. Mehr Kleider, höhere Absätze oder auffälligeres Make-up machen niemanden automatisch „besser“.
Die emotionale Bedeutung deiner femininen Seite
Besonders interessant wird die Frage, was passiert, wenn du deine feminine Seite längere Zeit nicht ausleben kannst.
Für einige bleibt Crossdressing ein schönes Hobby, das problemlos einige Wochen ruhen kann. Andere merken schnell, dass ihnen etwas fehlt. Sie vermissen nicht nur bestimmte Kleidungsstücke, sondern ein bestimmtes Gefühl von Ausdruck, Entspannung oder innerer Stimmigkeit.
Genau dieser Unterschied fließt ebenfalls in das Testergebnis ein.
Das Testergebnis: Welche Sissy bin ich?
Am Ende ordnet der Test deine Antworten einem von sieben Typen zu. Die Übergänge sind natürlich fließend. Du kannst dich deshalb problemlos in mehreren Beschreibungen wiedererkennen.
Sissy in Training: Der neugierige Entdecker
Du stehst eher am Anfang deiner femininen Entdeckungsreise. Vielleicht hast du noch kaum etwas ausprobiert oder beschäftigst dich bisher vor allem gedanklich damit.
Das kann eine ausgesprochen spannende Phase sein. Plötzlich entstehen Fragen, die man sich vorher nie gestellt hat: Welche Kleidung gefällt mir eigentlich? Würde ich Make-up tragen? Wie würde ich mich in einem Kleid sehen?
Du musst darauf noch keine endgültigen Antworten haben. Gerade am Anfang lohnt es sich, neugierig zu bleiben und nicht sofort aus jedem Gedanken eine große Aussage über die eigene Identität abzuleiten.
Sissy in Disguise: Der heimliche Crossdresser
Du hast deine feminine Seite bereits entdeckt, hältst sie aber weitgehend für dich. Vielleicht besitzt du Kleidung, stylst dich gelegentlich oder genießt bewusst Momente, in denen niemand zuschaut.
Das Wort „heimlich“ klingt manchmal problematischer, als die Situation tatsächlich sein muss. Nicht jeder Teil des eigenen Lebens gehört automatisch in die Öffentlichkeit.
Interessant wird es lediglich dann, wenn aus Privatsphäre dauerhafte Angst oder Scham wird. In diesem Fall kann es helfen, sich zu fragen, warum die eigene feminine Seite überhaupt etwas sein sollte, für das man sich verurteilt.
Natural Sissy: Der feminine Genießer
Du scheinst deine feminine Seite bereits recht entspannt zu erleben. Kleidung, Styling oder ein anderes Auftreten machen dir Freude, ohne dass jeder Moment daraus ein großes Ereignis werden muss.
Vielleicht bist du längst an dem Punkt angekommen, an dem ein Rock oder ein feminines Outfit nicht mehr nur aufregend ist, sondern sich schlicht angenehm anfühlt.
Das ist häufig eine interessante Entwicklung: Aus der besonderen Verwandlung wird ein Stück Normalität.
Glamour Sissy: Die Glamour Queen
Bei dir darf es ein bisschen mehr sein. Ein Kleid allein ist schön, aber mit dem passenden Make-up, Schuhen, Haaren und Accessoires wird die Sache erst richtig rund.
Die Verwandlung selbst gehört für dich wahrscheinlich zu den reizvollsten Teilen des Crossdressings. Du experimentierst gern damit, wie stark sich dein Erscheinungsbild verändern kann, und hast Freude an Details.
Das muss nicht bedeuten, dass du jeden Tag glamourös aussehen möchtest. Manchmal ist gerade der Kontrast zum normalen Alltag ein Teil des Reizes.
Girly Sissy: Das Girly Girl
Zurückhaltend darf jemand anderes sein. Deine feminine Seite tendiert eher in Richtung bewusst weiblich, verspielt, süß oder auffällig.
Vielleicht liebst du bestimmte Farben, kurze Röcke, feminine Kleider, süße Details oder einen Stil, der ganz bewusst mit klassischen Vorstellungen von Weiblichkeit spielt.
Dabei darf ruhig ein gewisses Augenzwinkern dazugehören. Niemand muss behaupten, dass jeder girly Look eine philosophische Auseinandersetzung mit Geschlecht darstellt. Manchmal macht etwas schlicht Spaß.
Und das reicht als Grund vollkommen aus.
Out & Proud Sissy: Die selbstbewusste Crossdresserin
Du kennst deine feminine Seite inzwischen ziemlich gut. Du weißt, was dir gefällt, hast wahrscheinlich einen eigenen Stil und musst dir selbst nicht mehr ständig erklären, warum du diese Dinge gerne trägst.
„Out & Proud“ muss dabei nicht bedeuten, dass jeder Kollege, Nachbar und entfernte Verwandte davon weiß. Selbstbewusstsein zeigt sich nicht daran, wie viele Menschen dein Crossdressing kennen.
Es geht vielmehr darum, dass du deine eigene feminine Seite nicht mehr grundsätzlich als etwas Peinliches oder Minderwertiges betrachtest.
Ultimate Sissy: Die Femme mit Leib und Seele
Du hast offenbar nicht nur gelegentlich Spaß an einem femininen Outfit. Feminität nimmt einen wichtigen Platz in deinem Erleben und Selbstbild ein.
Vielleicht hast du längst herausgefunden, wie du aussehen möchtest, welche Kleidung du liebst und wie viel Raum du dieser Seite geben willst. Möglicherweise vermisst du sie sogar deutlich, wenn du sie längere Zeit nicht ausleben kannst.
Das „Ultimate“ solltest du trotzdem nicht zu ernst nehmen. Es gibt keinen Endgegner des Crossdressings und keine goldene Sissy-Medaille für den höchsten Absatz.
Das eigentliche Ziel ist nicht, möglichst feminin zu werden. Es ist, einen Umgang mit deiner femininen Seite zu finden, der sich für dich stimmig anfühlt.
Sissy, Crossdresser oder einfach feminin? Was die Begriffe bedeuten können
Wer nach einem Sissy Test sucht, hat oft schon eine gewisse Vorstellung davon, was mit dem Begriff gemeint ist. Trotzdem lohnt sich eine kleine Einordnung, denn „Sissy“ und „Crossdresser“ sind nicht einfach zwei Wörter für exakt dasselbe Phänomen.
Was bedeutet Crossdressing?
Crossdressing bezeichnet zunächst einmal das Tragen von Kleidung oder das Übernehmen einer äußeren Präsentation, die gesellschaftlich eher einem anderen Geschlecht zugeschrieben wird.
Ein Mann, der ein Kleid trägt, kann sich beispielsweise als Crossdresser verstehen. Daraus lässt sich jedoch nicht automatisch ableiten, ob er heterosexuell, schwul, bisexuell oder etwas anderes ist.
Auch die eigene Geschlechtsidentität lässt sich daraus nicht bestimmen. Ein Crossdresser kann sich vollkommen eindeutig als Mann verstehen.
Was bedeutet Sissy?
„Sissy“ ist im Englischen ursprünglich eine Bezeichnung für einen als feminin wahrgenommenen Jungen oder Mann und wurde lange auch abwertend benutzt. In bestimmten Online- und Queer-Kontexten ist der Begriff später teilweise spielerisch oder bewusst selbstironisch übernommen worden.
Daneben wird „Sissy“ auch in erotischen und fetischbezogenen Zusammenhängen verwendet. Deshalb kann das Wort für verschiedene Menschen sehr unterschiedliche Bedeutungen haben.
Wenn du dich selbst gerne so bezeichnest, ist das deine Sache. Wenn der Begriff für dich unangenehm klingt, musst du ihn selbstverständlich nicht übernehmen.
Crossdressing sagt nichts über sexuelle Orientierung aus
Ein hartnäckiges Missverständnis besteht darin, feminine Kleidung bei Männern automatisch mit Homosexualität gleichzusetzen.
Das sind jedoch zwei unterschiedliche Fragen. Sexuelle Orientierung beschreibt, zu wem du dich hingezogen fühlst. Crossdressing beschreibt zunächst, wie du dich kleidest oder ausdrückst.
Ein heterosexueller Mann kann Crossdresser sein. Ebenso kann ein schwuler oder bisexueller Mann crossdressen. Aus dem einen folgt das andere nicht.
Crossdressing und Geschlechtsidentität sind ebenfalls nicht dasselbe
Auch hier lohnt sich eine Trennung. Manche Menschen entdecken über Crossdressing tatsächlich Fragen rund um ihre Geschlechtsidentität. Für andere passiert genau das nicht.
Du kannst ein Mann sein, dich als Mann fühlen und trotzdem große Freude daran haben, dich feminin zu kleiden. Ebenso kann jemand über solche Erfahrungen feststellen, dass die bisherige Vorstellung von der eigenen Geschlechtsidentität nicht mehr vollständig passt.
Ein Online-Test kann diese Frage nicht für dich beantworten.
Muss ich mit meiner femininen Seite nach draußen gehen?
Nein. Es gibt keine Pflicht zum öffentlichen Crossdressing.
Manche empfinden ihren ersten Spaziergang, den ersten Restaurantbesuch oder einen Abend in femininer Präsentation als befreienden Moment. Andere haben keinerlei Bedürfnis danach.
Beides ist legitim.
Wenn du gerne nach draußen möchtest, aber Angst vor Reaktionen hast, kannst du das in kleinen Schritten angehen. Ein queerer Treffpunkt, eine Veranstaltung mit offenem Publikum oder die Begleitung durch eine vertraute Person kann sich deutlich entspannter anfühlen als der berühmte Sprung ins kalte Wasser.
Was ist, wenn sich meine Vorlieben verändern?
Dann verändern sie sich.
Der eigene Stil ist keine lebenslange Verpflichtung. Vielleicht liebst du heute einen extrem femininen Look und stellst in zwei Jahren fest, dass dir dezente Kleidung besser gefällt. Vielleicht passiert es genau andersherum.
Auch die Bedeutung von Crossdressing kann sich verändern. Was zunächst wie ein aufregendes Experiment wirkt, kann irgendwann selbstverständlich werden. Oder das Interesse nimmt wieder ab.
Du musst keine einmal gefundene Rolle dauerhaft spielen.

