Weisheiten Seite 4





Nie glücklich ist, wer ewig dem nachjagt, was er nicht hat, und was er hat, vergißt.


Bedenke, daß die menschlichen Verhältnisse insgesamt unbeständig sind, dann wirst du im Glück nicht zu fröhlich und im Unglück nicht zu traurig sein.
William Shakespeare
(1564-1616)
Isokrates
(436-338 v. Chr.)
Gold schenkt die Eitelkeit, der rauhe Stolz; die Freundschaft und die Liebe schenken Blumen.


Das Geheimnis mit allen Menschen in Frieden zu leben, besteht in der Kunst, jeden seiner Individualität nach zu verstehen.
Franz Grillparzer
(1791-1872)
Friedrich Ludwig Jahn
(1778-1852)
Es ist ein Gebot der rechten Vernunft, den Frieden zu suchen, sobald eine Hoffnung auf denselben sich zeigt.


Reich ist man nicht durch das, was man besitzt, sondern mehr noch durch das, was man mit Würde zu entbehren weiß.
Thomas Hobbes
(1588-1678)
Epikur
(341-270 v. Chr.)
Der Mensch muß sich in die Natur schicken; aber er will, daß sie sich in ihn schicken soll.


Ein Lachen ist eine Macht, vor der die Größten der Welt sich beugen müssen.
Immanuel Kant
(1724-1804)
Emile Zola
(1840-1902)
Es ist der Natur um uns schlechthin unmöglich, zu leben und zu überleben, wenn wir sie
traktieren und so wenig alleine ihr Werk tun lassen.


Der ist erst ganz unglücklich, der die kahlen Wände seines Herzens nicht einmal mit Bildern der Erinnerung schmücken kann.
Meister Eckhart
(1260-1327)
Johann Nepomuk Nestroy
(1801-1862)
Steh wie ein fester Turm, dem nimmermehr die Spitze schwankt in sturmbewegten Tagen.


Im Unglück ist die Erinnerung an das erlebte Gute der beste Trost.
Dante Alighieri
(1265-1321)
Plutarch
(ca. 46-120)
Wir sind in Todesangst, daß die Nächstenliebe sich zu weit ausbreiten könnte, und richten Schranken gegen sie auf - die Nationalitäten.
Hab keine zu künstliche Idee vom Menschen, sondern urteile natürlich von ihm, halte ihn weder für gut noch für böse.
Marie von Ebner-Eschenbach
(1830-1916)
Georg Christoph Lichtenberg
(1742-1799)
Wir mögen die Welt kennenlernen wie wir wollen: Sie wird immer eine Tag- und eine Nachtseite behalten.


Ehe man anfängt seine Feinde zu lieben, sollte man seine Freunde besser behandeln.
Johann Wolfgang von Goethe
(1749-1832)
Mark Twain
(1835-1910)
Ein angenehmes und heiteres Leben kommt nicht von äußeren Dingen; der Mensch bringt aus seinem Innern wie aus einer Quelle Lust und Freude in sein Leben.
Wenn ich hasse, so nehme ich mir etwas. Wenn ich liebe, so werde ich reicher um das, was ich liebe. Menschenhaß ist ein verlängerter Selbstmord; Egoismus die höchste Armut eines erschaffenen Wesens.
Plutarch
(ca. 46-120)
Friedrich Schiller
(1759-1805)
Wenn ein Mensch ein weites, liebendes Herz hat, kommen die Menschen zu ihm wie die Schiffe in den Hafen und fühlen sich wohl, wenn sie uner dem Schutze seiner Freundschaft vor Anker liegen.
Im Schlechtesten der Menschen steckt noch so viel Gutes und im Besten noch so viel Böses,
dass keiner befugt ist, zu urteilen und zu verurteilen.
Charles Haddon Spurgeon
(1834-1892)
Robert Louis Stevenson
(1850-1894)
Begegne dem was auf dich zukommt,
nicht mit Angst, sondern mit Hoffnung.
Wir sollen immer verzeihen, dem Reuigen um seinetwillen, dem Reuelosen um unseretwillen.
Franz von Sales
(1567-1622)
Marie von Ebner-Eschenbach
(1830-1916)
Lächeln ist wie ein Fenster, durch das man sieht, ob das Herz zu Hause ist.
Wunder kommen nur zu denen, die daran glauben.
Aus Russland
Aus Frankreich