Nach dem Gewitter . . .


. . - es ging weiter.
die Leute plauderten - waren heiter,
Stände wurden als Unterschlupf gewählt,
heut ist doch UNSER Fest - das zählt!

Der Regen ließ wieder nach,
wir standen bis jetzt unter Dach,
stellten die Bierkrüge aufs Pult,
ausgesüffelt mit Genuss - und Geduld . . .

. . nur wenige Meter weiter - die Bar,
davor drängte sich die Schar,
eingehängt - wir wollten sie besuchen,
der Weg war rutschig - zum Verfluchen . . .

. . eingehängt! - jetzt ging´s los,
ich schlitterte - der Schreck war groß,
nasses Laub - der Boden schwand!
konnte mich nicht halten - nur deine Hand . . .

. . im Gebüsch kam ich zum Liegen,
seh dich gerade - auf mich fliegen,
dein Geschrei - hat nichts genutzt,
der erste Augenblick - verdutzt . . .

. . ich auf dem Rücken - du über mir,
ein lautes "Scheisse" - entgleitet dir,
Tropfen der Blätter - wie ein Bad,
ich flüstere: "Jetzt haben wir den Salat!

Du versuchst - dich zu drehn,
versuchst vergeblich - aufzustehn,
ich lieg noch - du rutschst wieder,
ein zweitesmal - auf mich nieder.

. . aufgefallen ist den Anderen - Äste krachen,
nicht weit von uns - schämisches Lachen,
wir lachen auch schon - irgendwie ein MUSS!
und wie ich dich jetzt so halte - ein zarter Kuss . . .

Verfasst, in Liebe mit Herz


copyright © 2002 by tumleh