Die Liebe meines Lebens

Vor langer Zeit hat mein Weg den deinen geschnitten
Mein Herz sah darin den Menschen für's Leben
Hals über Kopf sich beide verliebten
Eine neue Welt, der Liebe erlegen.

Wir lernten uns kennen, jeden Tag mehr, der Drang nach dem andren Herzen
So war es, so schön und unendlich reich
Gefühle sich lechzend bedienten der schönen Schmerzen
Das Antlitz der Liebe so wundervoll weich.

Zwei Seelen sich tief und innig berührten
Augen voller Glanz, das Drumherum total vergessen
Freude und Glück wir beide spürten
Von Liebkosungen und dankbarer Nähe zu sehr besessen.

Die Stille der Nacht uns immer hold gewesen
Keinen Moment mehr ohne den Anderen sein
So viel Glück, in unseren Augen konnte man's lesen
Eine Kostbarkeit so süß und rein.

Unsere Hände sich fest und oft umschlungen am Tag und in der Nacht
Nicht genug bekommen vom Dasein des Lebens
Ein unzubändigender Wille über das Glück des Anderen gewacht
Ein Produkt aus tiefer Liebe und eisernen Strebens.

Viel gelacht in der Harmonie der Zweisamkeit
Viel geweint in der Traurigkeit der Realität
Viel durchgemacht im Laufe der Zeit
Und trotzdem vereint, nie war's zu spät.

Unsere Gesichter immer der Sonne entgegengehoben
In guten, wie in schweren Tagen
Den Glauben an uns niemals verloren
Und doch! Das Unglück wollte nicht versagen.

Unfassbar das Schicksal zwei Herzen misshandelt
Im grauen Dunst der Einsamkeitvoll Trauer und Leid, so wie Gott will
Die Liebe nach 10 Jahren sich umgewandelt
Wie die Nacht den Tag beendet, der Atem steht still.

Ein Gefühl der Leere und innerem Trug
Gedanken so viele auf verirrtem Weg
Die Seiten sind nicht leer in unserem Buch
Nur der Stift, mit dem es geschrieben, ging seinen Weg.

Ein "Haus", das wir erbauten mit unserer Kraft
Mit viel Liebe, Mut und Zuversicht
Ein Leben darin hätt' Freude verschafft
Mussten wir zusehen, wie es zusammenbricht.

Das Glück und die Liebe längst über alle Berge verschwunden
So bleibe ich hier stehen im Tal der Blinden
Einer Fährte folgen, neue Wege erkunden
Die Hoffnung stirbt nie, dich wiederzufinden.

So gebe ich nun frei, was ich einst geliebt und immernoch tu'
Aus deinem Munde keine Worte mehr
So schwer es ist, jetzt hast du ersehnte Ruh'
Was bleibt, ist ein Tränenmeer.

Die Kälte von dir, hätt' ich niemals gedacht
Damit sagst du, ich habe nur Schlechtes gebracht
Ich muss es hinnehmen und versteh'n
Kein Weg um vorbeizugeh'n.

Nun sitz' ich hier auf einem Trümmerfeld der Liebe
Erinnerungen in meinem Kopf so viele
Du bist weit fort, nur noch in meiner Phantasie
Aber die Tränen der Liebe, sie trocknen NIE!!!

Ich reiche dir meine verletzte Hand
Und sag' es aus Liebe, Respekt und Verstand
Erreiche die güldene Schmiede
Und trockne die Tränen der Liebe!

Nach langer Zeit hat sich der Weg verirrt
Mein Herz sieht keinen Sinn mehr im Leben
Hals über Kopf alles zerstört
Eine neue Welt, der (Selbst-)Liebe erlegen.

Den Wert, den wir der Liebe in 10 Jahren gegeben
Wurd' uns in einer Sekunde achtlos zertreten.

ICH LIEBE DICH FÜR IMMER!!!

Widmung
Für meine große Liebe Beatrice

copyright © by Marcel Altendorf

eingeschickt am 18. Juli 2010