Niemandsland

Schwarze Nacht, dunkle Engel fliegen fort,
Keiner lacht, nirgendwo ein heller Ort,
Keine Augen und kein Licht, kein Himmel und kein Morgen,
Niemand trägt mehr sein Gesicht,
Probleme, schwere Sorgen,
Verletzt! Und alleingelassen...
Einsam suchend in dunklen Gassen,
Farblos, blass, keiner liebt, alle hassen,
Die Welt zerbircht, Fetzen, Teile,
unwichtige Marionetten, Todesseile,
Aber meine Tränen brechen nicht heraus,
Kein Ende und kein Aus,
alles frisst sich in mich hinein,
Das Leiden bleibt, erdrücken, unrein
Hilfe kann ich nicht rufen, nicht schreien,
Die Qual geht weiter, was soll auch sein...
Denn niemand sieht und keiner kennt,
Den schwarzen Fleck, der mein Herz verbrennt,
Liebe.

copyright © by Julia
eingeschickt am 7. Dezember 2005