![]() Es ist und bleibt nur ein Traum Liebster, ich stehe am Strand und stell mir vor, du wärst hier, hier bei mir und dem schönen Klang der Wellen, wie sie rauschen. Ich sehe mich um, doch niemand sonst ist hier. Meine Gier zu dir wird immer größer. Ich schaue traurig aufs Meer und schließe die Augen, lasse alle meine Gedanken durch meinen Kopf sausen. Ich sehe dich, wie du mich küsst, mit deiner Hand meine Haare aus meinem Gesicht drückst, weil sich meine Haare vom Wind in meine Augen verfangen. Mein Verlangen wird größer, ich mache die Augen auf und plötzlich stehst du ganz hinten am Ende des Strandes. Ich laufe zu dir mit ausgestreckten Armen, stolpere unglücklich über einen Balken, stehe auf und öffne meine Augen, sehe mich um und stehe immer noch hier, wo ich schon die ganze Zeit stand, weinend am Fenster, Kopf hochgezogen zu den Sternen. Leise werde ich jetzt sterben. 12. Oktober 2008 ![]() |