1. März 2010 Meine geheimen Träume Nadya, weißt du, wenn ich mich hinlege, schlafen, um das Land der Träume zu besuchen, irgendwo tief in meinem Herzen ist eine Hoffnung - dir in dem Traum zu begegnen. Dich an die Hand zu nehmen und einen unendlich langen Spaziergang an einem endlosen goldenen Strand zu machen. Das Wasser kristall klar, hin und wieder sieht man eine Wolke, die Sonne geht unter und langsam schimmern die Sterne durch. Hin und wieder springen kleine und große Fische im Wasser und es sieht so aus, als wenn alles um uns, sich mit uns, unserer Zweisamkeit und unserem Glück freuen. Der Wind streichelt leise unsere Wangen, als wenn er sagen wollte - ich freue mich für euch, dass ihr glücklich geworden seid... Das Meer flüstert: Küsst euch doch endlich mal wieder... Und endlich wird es dunkel um uns, aber die Sterne an dem wunderschönen Himmelszelt versetzen uns ins Staunen, und wir bewundern die wunderschöne Aussicht. Wir legen uns an den goldenen Strand, umarmen uns, liegen da und genießen die Zeit zu zweit - es scheint, als wenn wir mit einem unsichtbaren Kleber an einander geklebt wurden. Keiner von uns traut sich irgendetwas zu sagen, weil beide Ängste haben, dass das Herz aus der Brust rausspringen könnte. Wir schauen uns in die Augen, und ohne Worte wissen wir, was der andere denkt, was der andere fühlt... wir wünschen, dass dieser Moment nie endet. Die Gefühle spielen verrückt, die Pigmente in unserem Gesicht laufen Amok, im Bauch fliegen tausende Schmetterlinge... wie von einen Monsunregen und einen aufgeweckten Vulkan, der seit tausenden Jahren schlief, werden wir überrascht und mitgerissen - von der Liebe. Machtlos geben wir uns hin und lassen uns von den Wogen treiben. Wie zwei Magnete mit Plus- und Minuspolen miteinander kleben, so macht es auch zwischen uns "KLICK" und unsere Körper kleben fest. Unsere neugierigen Hände, gehen auf eine Entdeckungsreise - mal Berg hoch, mal den Berg runter, die Täler entlang und durch den Wald... selbst dann wenn die Hände sich verirren an eine sehr geheimen Ort, an ein Ort wo ein Schild steht mit einer Aufschrift: Zutritt verboten! Dann zeigen die Hände eine Genehmigung und dürfen auch den streng geheimen und den am meist gehüteten Ort erkunden. Von lauter Aufregung, werden die Hände feucht. Der ganze Körper bebt wie bei einem Erdbeben und jede Faser schreit: "OH, IST DAS SCHÖN". Unsere Lippen können sich nicht trennen, unsere Zungen tanzen Samba oder eine langsamen Walzer. Die Geschmacksnerven sind auf Hochtour und wir erfahren den Geschmack des anderen... Endlich können sich auch unsere Glieder kennenlernen, Glieder, die wir immer verstecken und uns dafür schämen, zu der Zeit nicht mehr. Neugierig reiben sie sich aneinander, bis die die ganze Spannung sich entlädt und eine Ruhe durch den ganzen Körper fliesst. Eine Entspannung - die man selbst nach zehn Jahre Urlaub nicht haben kann. Nadya, ich würde sehr gerne auf eine Entdeckungsreise mit dir gehen, sich wie Robinson Crusoe fühlen - da er das Neue Land gesehen hat. Beim einschlafen. Deine Wärme, deine zarte Hände an mir spüren, deinen Atem, der sanft meine Wangen streichelt, dir ins Ohr flüstern: "Ich liebe dich!". Nadya, du bist mir schon mal in einem Traum erschienen, hast dich an mich angeschlichen und mir einen Kuss gegeben und hast dich wieder versteckt. Nadya, wenn du ins Land der Träume gehst, vergiss mich nicht zu besuchen - vielleicht machen wir einen Spaziergang am Strand. Ich liebe dich, mein Engel!!! Dein Kuschelbär. Unendlich viele Küsse überall auf deinem wunderschönen Körper verteilt. ![]() |