30. Januar 2006


Liebling,

diesen Brief schreibe ich dir, obwohl ich in der grausamen Gewissheit leben muss, dass diese Worte nie von deinen liebreizenden Augen erblickt  und sie niemals zu lesen beginnen. Diese Worte, so ehrlich und klar, verweilen hier in der Schwebe ohne Hoffnung auf Rettung. Die Person, an die sie gerichtet, wird nie erfahren, welch Gefühle so wunderbaren, süßen Schmerz hervorgerufen haben. Ich sehne mich nach dir. Ich denke an deine großen dunklen Augen, an den magischen Moment an dem ich dich zum ersten mal sah.

Die Momente die ich erinnere brennen wie Bilder auf meiner Seele. Tiefer Schmerz überschattet mein Herz. Nie war die Liebe so nah und so fern. Ich danke dir für all die schönen Momente, die ich mit dir erleben durfte. Ich leide lieber mein Leben lang, als dass ich mir wünschte dich nie kennengelernt zu haben. Obgleich ich weiß, dass du mich nie wahrgenommen und du nie empfunden hast, was mein Herz sich so sehr gewünscht. In diesen Zeilen steckt Schmerz, ein unausgesprochener Schrei, ein Knoten in meinem Hals.

Ich schließe meine Lider und träume ich wäre in deinen Armen wie einst... als die Welt wie das Paradies war. Ein Blick von dir veränderte mein Leben. Mein Leben ist bestimmt von Kummer... schlaflosen Nächten und unendlich vielen Tagträumen, in denen ich wundervolle Momente wieder Revue passieren lasse. Unerträglich diese Stille in mir ohne deine Liebe.

Ich liebe dich so. Es ist kaum auszuhalten. Mein Leben ist ohne dich als ob ich gestorben wäre ohne die Zeit genossen zu haben, in welcher ich dank dir gelebt. Oh du süßer Schmerz in meiner Brust. Das atmen fällt schwer. Ich irre durch die Straßen.. laufe, kann es nicht ertragen dich verloren ohne dich wirklich besessen zu haben. Ich wünschte es gäbe ein zurück. Wäre dies alles, eine dicke Lüge... all die Tränen die ich geweint.. oh wie sehr wünschte ich du würdest zu mir zurück kehren.

Ich wünschte du wärest bei mir, schautest mich an und würdest lächeln wie damals, als die Welt noch in Ordnung war. Diese Worte, ein schmerzvoller Ausdruck meines Inneren, hier sind sie ohne Schutz dem Netz ausgeliefert, nie wirst du es erfahren. Fort bist du, Leidenschaft bleibt zurück... und ich versuche zu leben. Passion wo bist du geblieben,.. hast mich verraten. Einst war ich glücklich und nun bin ich tot.


Chiquita