Tränen des Herzens
Du hast Dich von mir gewendet
Warst das Licht in meinem Leben
Soviel Liebe, Halt und Wärme
Hast Du mir gegeben
Nun rollen nur noch warme Tropfen
- Vielleicht ist es ja doch nur Regen -
Über mein Gesicht
Sind es etwa Tränen, die aus meinem Herzen
Sich in Strömen über mein Gesicht ergießen
Ein Ausdruck meiner inneren Schmerzen
Ich meine draußen müsste die Sonne scheinen
Doch es scheint zu regnen
Es kann nicht sein das ich muss weinen
Eigentlich sollte doch die Sonne scheinen
Es ist ein Trug, es sind Wunschgedanken
Es regnet nicht, es sind doch Tränen
Die von meinem Herzen sich in Strömen
Über meine Wangen ranken
Du gabst mir ein warmes Gefühl
Mit Dir wurde es endlich wieder hell in mir
Du hast das Licht nun ganz allein bei Dir
Hier ist es dunkel, einsam und kalt
Ich suche Deine Worte
Sie gaben mir soviel Halt
Und der Sommerregen hört nicht auf
Der Sommerregen der keiner ist
Sondern Tränen die mein Herz weint
und sie auf meinem Gesicht vereint
Es kann nicht Sommer sein
Dafür ist es zu dunkel und kalt
Keine Sonne am Himmel
Keine Sterne in der Nacht
Kein Vogel singt, dessen Gezwitscher
Durch die Stille hallt
Wenn dies Sommer sein soll -
So wird es für mich jetzt
Wohl immer Winter sein
Ohne Halt, ohne Kraft im Dunkel
Mit meinem "Sommerregen" allein
Ich wünschte ich könnte
Die Zeit zurückdrehen
Worte die ich geschrieben -
würden ungeschehen
Worte, die ich nicht meinte
Die ich doch schrieb
Kein sanfter Wind
Wird mehr für mich wehen
Keine Sonne mehr scheinen
Keine Sterne mehr am Himmel stehen
Dunkelheit, Kälte und Einsamkeit
Werden meine Begleiter sein
Winter das ganze Jahr
Denn Du bist nicht mehr für mich da
Der Regen auf meinem Gesicht
Macht sich mehr und mehr breit
Dabei schien die Traurigkeit
Endgültig vorbei und so weit
Nun hat dieses bedrückende Gefühl
Mich doch wieder eingeholt
Ein langsamer
Bis zum Lebensende währender Tod
In mein Herz kehrt nie wieder Sommer ein
Nur der Sommerregen, der bleibt
Mit Tränen auf meinem Gesicht
Spuren der Traurigkeit schreibt
copyright © 2001 by Gaby W.