Sterbende Träume


Langsam beginnen die Träume zu sterben,
verwandeln sich in tausend Scherben.

Der Verstand wehrt sich zu begreifen, zu verstehn,
wie wird es ohne Dich weitergehn?

Doch tief im Innern spürt mein Herz,
es ist Zeit für mich zu gehn, wenn auch mit Schmerz.

Du bist schon lange aus unserem Traumland gegangen,
nur mein Verstand hat hinterhergehangen.

Es fällt schwer die Wahrheit zu sehen,
noch schwerer sie wirklich zu verstehen.

Nun ist es Zeit endgültig von Dir zu gehen,
aber mein Herz wird trotzdem immer bei Dir stehen.

Wirst Du es überhaupt merken, wenn ich schweige?
Es ist das beste für DICH glaube ich, nicht für uns beide.

Ich möchte Dir nicht länger im Wege stehen,
Zeichen von Dir, wollte sie übersehen, sagen ich muss gehen.

Hart ist der Kampf zwischen Herz und Verstand,
die Tür noch nicht ganz geschlossen zu unserem Traumland.

War Dein Engel der jede Nacht leise bei Dir war,
Du nimmst ihn nicht mal mehr wahr.

So wirst Du nicht merken wenn ich unser Traumland verlasse,
die Erinnerung wird für Dich schnell verblassen.

Stehe in der offenen Tür zur Wirklichkeit,
doch der letzte Schritt aus dem Traumland -
schwer und weit.

Immer noch hofft mein Herz Du lässt mich nicht gehn,
hälst mich zurück und unser Traumland
wird weiterbestehn.

Warum sterben Träume so langsam und schwer,
das Gefühl hängt dem Verstand hinterher.

Wird dieser Traum überhaupt jemals sterben?
Was wird aus den vielen tausend Scherben?

Ein Engel sollte fliegen auf den Flügeln der Liebe,
es wäre so schön wenn unser Traumland bliebe.

Doch wieder tief in mir das starke Gespür,
es sagt mir hart und kalt, Du hälst mich nicht zurück - - -
zu schließen diese Tür.

Und doch -----
immer noch wünsche ich es mir.


copyright © 2002 by Gaby W.



Index Liebesgedichte und Gedichte aus meiner Feder