Nur noch Tränen


Du sagtest mir, Du brauchtest Zeit.
Was ich nicht ahnte, Du warst schon fort, sehr weit.

Hast meinen Worten nicht geglaubt,
mir und meinen Gefühlen nicht vertraut.

Nun habe ich verstanden,
denn Du liest selbst meine Briefe nicht mehr.

Jetzt stehe ich da mit der Frage,
wo nehme ich wieder Kraft zum Leben her.

Langsam, ganz langsam hast Du mich
Stück für Stück von Dir geschoben.
DEINE Worte, wieviele waren davon gelogen?

Ich erstarre mit jedem Tag mehr,
jeder Schritt, das ganze Leben fällt schwer.

Eine verwelkende Blume am Winterbeginn,
keinen Weg mehr vor Augen, keinen Sinn.

Nur noch Tränen die ich nicht stoppen kann,
wann werden sie versiegen, wann?

Doch, sie werden einmal versiegen!
Wenn sie als Blumen auf meinem Grabe liegen.

Du sagtest einmal Tränen lügen nicht
- Verdammt, dann sieh Dich um -
und schau mir ins Gesicht ! ! ! -

Sagst Du jetzt immer noch . . . .
Tränen lügen nicht?


copyright © 2001 by Gaby W.



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