Sternenspaziergang des Vertrauens


Stimme ruhig, nur ein Funkeln,
neben mir vertrauter Blick,
Wünsche, liebevoll im Dunkeln,
Hoffnung auf den Zaubertrick?

Links und rechts, nichts außer Liebe,
fern von Schatten und der Gier,
warten nur noch auf die Diebe,
trägt der Wind mein Herz zu dir.

Nächtelang, mit aller Stille,
flüsterleise, fragt der Wind,
ist es nun des Engels Wille,
bist du nun das Königskind?

Regenbogen, ohne Regen,
Farbenpracht, ein Blick von dir,
schwarze Wolken, die sich legen,
bleibst du ewiglich bei mir?

Fingerspitze, an der meinen,
zartes Sehnen, weißes Licht,
alles Lügen, die verneinen,
vertrau´ ich ihr...
...oder vertrau´ ich nicht?



copyright © by Christopher Tafeit