Der Wanderer am See


Liebevoll und voller Träume,
strahlend in ein sanftes Blau,
schimmernd Felder goldner Bäume,
wo ich göttlichen Blicken stets vertrau.

Neben mir die Vögel kreisen,
und der eine zart, die andre wirbt´.
Die gemeinsam durch den Himmel reisen,
der so manch´ Gefahren in sich birgt.

Doch gemeinsam und auf ewig,
ist ein Nichts der Sorge wert,
denn gemeinsam und nicht ledig,
ist es das, was Liebe nährt.

So halte ein des Wanders´Schritte,
wie er Sonnentags die Welt bereist,
ist scheinbar nur der unbeteiligte Dritte,
an dem Ort der nichts vereist.

Auch die Vögel fliegen sorglos weiter,
kümmern nicht die Ängste dieser Zeit,
sind selbst nur kleine Himmelsreiter,
noch lange nicht zum Kampf bereit.

Doch genug der fremden Träume,
liegend hier, an diesem See,
gibt es nichts was ich versäume,
wenn ich tagtägich nur...

... in Nichts außer deine wundervollen grünen Augen seh´...


copyright © by Christopher Tafeit