Taube Stimmen


Lebend, unter hellen Wolken
Gefolgt von Liebe, Helden, Gutmütigkeit
schreien meine Träume was ich sonst nur denke,
ach wie wunderschön wäre dieses eine Leben nur mit dir zu zweit.

Doch in den grünen Auen geht es ständig weiter,
rennend in den neuen, roten Tag hinein.
Grün in Grün und Blau und Seidenhaft,
ach sag mir, großer Engel, kann das wirklich alles sein?

Die Blätter sterben derweil in allen Farben,
in rot und blau und scharz und braun,
trägt der Wind eisig hier als Engelsatem,
einen Regenbogen still durch meinen Traum.

Die Stimmung hier wirkt mir zu bedächtig,
vereinzelt schreit ein Rabe einen Klang,
auch die viele Liebe hier wird langsam verdächtig,
zu still das Schweigen vor dem göttlichen Gesang.

So bleibt man still und flieht nur weiter in den Morgen,
ständig in den neuen, roten Tag hinein,
träumt weiter nur von Liebe, Ehre, Güte,
doch ohne dich bin ich verlassen, einsam und allein.

Gefühle leben nun mal von tauben Träumen,
immerfort, und immer mehr,
dennoch blinde Angst das Leben zu versäumen,
wissen wir doch alle: Irgendwann . . .

. . . Irgendwann geht´s einfach nimmer mehr . . .


copyright © by Christopher Tafeit