Trauerengel
Schnee fällt halberfroren auf die Erde,
die man hier mit Hass erträgt,
glaubt man nicht mehr an die Liebe,
nur an Alltagsgrau, das mich erschlägt.
Mit der Nacht ein schwarzer Schleier,
bis sich Nebelschwaden wieder legt,
sind die Träume nicht zum Leben,
während man Hoffnung aus dem Paradiese fegt.
Sitzend hier unter starrem Himmel,
wartend nur, bis meine Zeit vergeht,
lieblich wie der Wind die Bäume streichelt,
fragend, wie oft sich diese Erde wohl noch dreht.
Doch leb nicht nur die dunklen Träume,
leb nicht nur den grauen Tag,
denk an mich und deine Freunde,
gibt es keinen der dich hier nicht mag.
So bist du doch ein weißer Engel,
wunderschön, und auch nicht weit,
denn wunderschön ist dieses Leben,
einfach nur gemeinsam . . .
. . . hier mit dir zu zweit.
copyright © by Christopher Tafeit