Niemandsland


An kalten Nächten
Sturm, und Eis und Drang
Wo Engelschöre singend streifen
Liebesschwüre verewigt unter Zwang.

An kalten Tagen
Sternenglanz, Mond und Sonnenschein
Hört man Vögel genügsam lachen
Die Gewissheit lebt, niemals allein.

Wo Sonnentau Straßen erhellt,
wo der Engel zart flackernd in Gewissheit lebt
wo mich nichts außer die Erinnerung an dich hält
wo mein Herz beim kleinsten Anblick von dir lachend erbebt.

Liebe, krank und dennoch wunderbar
fallen deine Worte still und leise
Geht mein Herz mit dem Engel ungewiss
auf lange, lange Reise.

Doch erloschen ist die blaue Flamme
wie kaltes Eis einen umgibt
will alles doch nur den Engel sehn
den ich, der mich wirklich liebt.


copyright © by Christopher Tafeit