Dein Lachen
Dein Lachen spricht durch helle Blicke,
vergessen stolz und wunderbar
Unendlich spiegelt sich in dir das Morgenlicht,
in deiner Nähe wird der Himmel greifbar nah.
Liege hier, dein Bild in meiner Hand,
und starre in den dunklen Raum
Du bist neben mir und doch nicht da,
träume weiterhin nur meinen Traum.
Gedankenlos hallen deine Worte
Sätze unverständlich, kompliziert und lang.
Doch deine blauen Augen strahlen weiter in den Morgen,
erhaben, wundervoll wie der erste Sonnenuntergang.
Auch der Wind treibet weiter in den Morgen
fühl mich müde, ausgelaugt und matt
Handgeschrieben, meine einzigen Wünsche,
auf ein kleines, federleichtes, blaues Blatt.
Aber es ist der seltsame, fremde Schatten
der beständig weiter um mich schleicht.
So sitz ich nur hier und starr den Blättern nach,
fragend, ob der Engelsatem wirklich bis zum Himmel reicht.
Die Wünsche streifen zügig sanft,
trägt sie über das Land, verlassen, grau und leer.
Doch der Engelsatem reicht nicht aus,
trägt das blaue Blatt nur bis zum nächsten Meer.
Im Wasser spiegeln sich tausendfach deine Augen,
dein Lachen unendlich gütig, sanft und weich
Ich schaue gegen den Himmel, die Gewissheit lebt,
das Blatt hat es doch geschafft zu einem Himmelsreich.
copyright © by Christopher Tafeit