Kuss eines Schmetterlings
Das Leben ohne Gnade,
nur die Nacht hat einen Traum,
füllen Realitäten jene Tage,
speisen matt erleuchtet diesen Raum.
Wo sanfte Tropfen seltsam fließen,
weit entfernt aus jenem Reich,
wo lachend Engel Tränen vergießen,
sind Ängste nur dem Erdboden gleich.
Blickend, schweifend, ohne Worte,
träumend, suchend, auf dem Meer,
sind Freunde Menschen jener Sorte,
sind wie Helden in dem Kriegerheer.
Dort wo die Ente lügsam beichtet,
geht das Wasser seinen Weg,
wo das Eise sich erweichet,
und der Fluß all meine Sorgen trägt.
So schwimmt hinfort in aller Stille,
spült es aus, das graue Land,
ist Liebe nun mein letzter Wille,
in dem Traumschlösslein aus weißem Sand.
copyright © by Christopher Tafeit